Wasserdichtes Risikomanagement | FM Global Touchpoints
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Wasserdichtes Risikomanagement

Wie Unternehmen resilient gegen Überschwemmungen werden können

Unter den Naturkatastrophen haben Überschwemmungen bereits im vierten Jahr in Folge die höchsten Schäden in der Weltwirtschaft verursacht. Laut dem Annual Global Climate and Catastrophe Report von Aon Benfield belief sich das Schadenausmaß allein 2016 auf 62 Milliarden US-Dollar (ca. 55,4 Milliarden Euro). Wer dieses Risiko nicht in seiner strategischen Planung berücksichtigt, könnte die Schadengeschichte seines Unternehmens bald in der Zeitung lesen – so wie hier folgend die des fiktiven Discounters Laks:

Dies war zwar nur ein fiktives Beispiel – Die Folgen eines Hochwassers für den Betrieb sollten aber niemals unterschätzt werden:

Csanad Malina,
Business Development Executive,
FM Global Deutschland

Was kann eine Überschwemmung für ein Unternehmen bedeuten?

Trifft ein Unternehmen keine ausreichenden Schutzvorkehrungen gegenüber Überschwemmungen, sind beim Eintritt der Katastrophe eine Lieferkettenunterbrechung sowie ein finanzieller Schaden unvermeidbar. Das eingetretene Wasser sowie das mitgeführte Treibgut können die Gebäudestruktur, Maschinen, Rohstoffe und Produkte beschädigen oder zerstören. Des Weiteren können Strom- und Wasserleitungen zu Schaden kommen.

Wird das Unternehmen seinen Arbeitsaufträgen nicht mehr gerecht, können ein Imageverlust und die Verdrängung auf dem Markt durch die Konkurrenz weitere Folgen sein. Je nach Branche könnte das betroffene Unternehmen auch noch mit den Folgen einer verschuldeten Umweltverschmutzung konfrontiert werden.

Wie kann sich ein Unternehmen vor Hochwasserschäden schützen?

Zunächst einmal muss der Standort geprüft werden. Wenn ein Unternehmen für seine Produktion nicht unbedingt an einem Gewässer liegen muss, sollte dort kein Produktionsstandort errichtet werden. Wichtige Produktionsmaschinen oder Materialien sollten erhöht stehen oder erhöht gelagert werden, um Wasserschäden zu vermeiden.

Jedem Unternehmen ist zu empfehlen, gemeinsam mit den Risikoingenieuren seines Versicherers ein maßgeschneidertes Konzept für seinen Betrieb auszuarbeiten. Vor-Ort-Besuche sind dabei unvermeidlich. Nur so können die richtigen, standortspezifischen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Nutzung von Fluttoren, gefunden werden.

FM_Global_Csa_Malina

Reichen einmal angebrachte Schutzvorkehrungen aus?

Die verwendeten Schutzvorkehrungen müssen in regelmäßigen Abständen überprüft und gewartet werden. Da bestehende Schutzvorkehrungen altern und durch Gebrauch belastet werden, sollten mit der Zeit alte Produkte gegen modernere Versionen ausgetauscht werden. Durch kontinuierliche Forschungen werden diese zudem ständig verbessert.

Letztendlich darf man den Klimawandel nicht vergessen. Durch diesen kann es passieren, dass Unternehmen an einigen internationalen Standorten stärkere Schutzvorkehrungen benötigen oder sich in Zukunft darauf einstellen müssen, dass sie sich in einem „neuen“ Hochwassergebiet befinden.

Hilfreiches Tool bei der strategischen Planung: Die Global Flood Map

Bei der Erkennung und Minimierung von Hochwassergefahren unterstützt FM Global auch mit einem interaktiven Tool: Der Global Flood Map. Diese entwickelte Hochwasserkarte zeigt hohe und moderate Gefahrenzonen an.

Unternehmen können nun rasch das elementare Hochwasserrisiko für all ihre internationalen Standorte ermitteln – auch in Gegenden, in denen bisher keine ausreichenden Informationen zur Hochwassergefahr zur Verfügung standen.

Weitere Informationen

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Fünf Tage nach einer 500-Jahr-Flut konnte ein Baumaterialhersteller aufgrund von Schutzvor- kehrungen wieder die Produktion aufnehmen.

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